Flussduchfahrt Marokko
Atlas Gebirge
Marokkanischer Tee
Kasbah Hotel Marokko am Pool
Erg Chebbi Enduro Sand Dünen
auf dem Weg nach Merzouga Marokko Erg Chebbi
KTM Enduro Sahara
Fruchsaftcocktail frisch gepresst
Sportgetraenk - Bier
Top of Dunes Enduro Morocco
Hotel Marokko Tour
Dakar Pisten Enduroreise

Marokko Endurotour Motorradtour Abenteuer in Atlas und Sahara

Tourbuchung

Termine und Preise

Teilnehmerstimmen

Videos Endurotour Marokko

Diashow Marokko Endurotour

Fotogallerie Marokko Tour

- für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner (wir fahren in mehreren Gruppen) - Spaß ohne Druck, die Tagesetappen können jederzeit abgekürzt werden

- Reise- und Sportenduros sind geeignet - Serienfahrzeuge, keine Umbauten erforderlich - keine spezielle Ausrüstung erforderlich

- Leihenduro - TOP KTM EXC, möglich für die Tour

Der SafariX Klassiker im März mit Rallyebsuch und neuer Route

13. - 25. 03.2012 - Marokko Endurotour 13 Tage- anmelden - 2 Plätze zum Sonderpreis von 2.180 € Verfügbar

03. - 15.11.2012 - Marokko Endurotour 13 Tage- anmelden

NEU auch Strassentouren und Begleitperson möglich (bitte anfragen)

Teilnehmerstimmen siehe unten

Unsere Marokko Endurotour werden wir, auf der "Strasse der Kasbahs" vom Hohen Atlas bis in die Sahara fahren. Wir absolvieren einige Teile der Etappen der berühmten Rallye Dakar, natürlich nehmen wir uns etwas mehr Zeit dafür und lassen die langweiligen Asphaltetappen aus.

  • 13 Tage Tour mit Halbpension - nur in guten Hotels und Pensionen und Super Essen
  • Flug ab Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin möglich - weitere Abflughäfen bitte anfragen
  • Motorradtransport (geschlossener Anhänger - versichert) von Deutschland von mehreren Sammelpunkten nach Marokko und zurück
  • Leihenduro (Top KTM EXC) möglich
  • Begleitfahrzeug transportiert eure Sachen, techn.Hilfe während der Tour
  • Ausführliche Einweisung in das Pisten-, Sand- und Dünenfahren
  • technische Überprüfung der Enduros
  • erfahrene Tourguides geben euch gern auch Fahrtechnik Tips
  • Reiseunterlagen mit wichtigen Tips zur Ausrüstung, persönlichen Vorbereitung, Einreisevorschriften, Notfallnummern etc.
  • kompetente Reiseleitung, ihr müsst euch um nichts kümmern
  • gefahren wird garantiert in kleinen Gruppen mit max. 8 Enduro - geführte Endurotour
  • ihr könnt jedrzeit die Tagesetappen verkürzen oder einen Ruhetag einlegen
  • GPS und Roadbooktraining mit Spassrallye (nur wer möchte)
  • Wasser fürs Camelbag
  • Reserve Enduro wird vorgehalten
  • Bergung und Rücktransportservice
  • Satellitentelefon - in Erster Hilfe ausgebildete Guides - professioneller Rescueplan

Angereist wird mit dem Flugzeug nach Marrakech, Mitten ins Herz von Marokko.

Die Motorräder werden bereits am Hotel in Marrakech warten. (Motorradtransport inklusiv!) Den ersten Abend nutzen wir, zum kennen lernen und wir werden nochmal ausführlich den Tourverlauf besprechen.

Am ersten Endurotour Tag fahren wir von Marakesch aus Richtung Atlas Gebirge und werden gleich Offroad durch die wunderschöne Landschaft fahren, ein Tag zum eingewöhnen, über den Atlas nach Quarzazate, fantastische Gebirgslandschaften passieren wir gleich zum Auftakt.

Auch am zweiten Tag fahren wir mit den Enduros durch den Atlas das höchste Gebirge Afrikas. Über Pässe und durch Schluchten. Finden traumhafte Ausblicke auf dem Weg zur Dades Schlucht, wo wir übernachten werden!

Hotel Marakesch
Marokko Atlas Gebirge Enduro

Am dritten Tag gehts Offroad über den höchsten Pass (2450m) der Tour in die berühmte Thodra Schlucht, eine kurze aber wunderschöne Endurotour.

Nun verlassen wir den Atlas und fahren hinunter in die Hochebene, denn wir wollen ja auch in den großen Sandkasten, die Sahara. Hier kommt das erste echte Wüstenfeeling auf und wir können schon die großen Ralley’s “riechen”, denn viele der Enduro Tracks werden von der Dakar und der Atlas Rallye genutzt.

Die vierte Etappe führt weiter in den Osten, zum Erg Chebbi, dem nördlichsten Dünengebiet Marokkos. Wir fahren in den  Erg Chebbi und nach Merzouga. Das ist Wüsten fahren pur, in den Dünen werden wir viel Freude beim Enduro spielen haben und das Abenteuer hat uns jetzt richtig gefangen. Hier ist ein fantastischer Enduro Spielplatz mit 150 m hohen Dünen, der ultimative Spass im Sand.

Wir beginnen ganz langsam mit einem Sand- und Dünenfahrtraining. Und keine Angst Sand fahren hat bis jetzt noch jeder gelernt. Wir nehmen uns dafür viel Zeit.

Wir übernachten im Kasbah Hotel, (hier könnt ihr auch auf dem Dach schlafen) und genießen den Sonnenuntergang und -aufgang in der Wüste, ein atemberaubendes Schauspiel, das man nicht vergisst.

Hier bleiben wir 2 Tage , relaxen am Pool,  trinken gemütlich Cafe. Und dann geht es wieder zum “spielen” in die Dünen. Außerdem brauchen auch die Enduros ein bisschen Pflege.

Weil wir uns gerade so schön an das Dünen fahren gewöhnt haben, geben wir uns nach dem gestrigen ruhigen Tag, heut mal richtig die Kante und versuchen eine große Sandrunde mit der Enduro. Es gibt mehrere Punkte um auszusteigen und auf Pisten zurück zu fahren oder abzukürzen.

Jetzt haben wir so richtig Dakar Blut geleckt und darum geht es auch auf Rallye Tracks weiter Richtung Zagora (den Namen kenn wir doch von der Dakar oder?), wir fahren dei längste Offroad Enduro Etappe dr Tour durch abwechslungsreiches Gelände und erreichen abends Zagora im Draa Tal und unser schönes Hotel!

Marokko Erg Chebbi Endurotour
Enduro Hotel Marokko Sahara

Nun geht es immer Richtung Quarzazate (auch eine Station der Dakar Rallye) im Draa Tal entlang, jetzt hat uns langsam die Zivilisation wieder und alle werden die Wüste vermissen. Aber wir fahren wieder in die Berge auf traumhaften Endurostrecken überqueren wir einen Gebirgszug der sich uns noch in den Weg stellt. Hier zeigt sich wieder der besondere Reiz Marokkos, Enduro fahren ist hier so abwechslungsreich wie nirgendwo sonst. Wüste, Dünen, Pisten, Singletrails Gebirge und Schluchten all das findet der Endurofahrer hier auf einer Tour.

 

Über schmale Pässe geht es nach Marrakech. Wo leider unsere Tour schon wieder endet. Ab ins Hotel und Duschen, ausruhen, gut essen, die Enduros pflegen und für den Transport vorbereiten.

Am letzten Tag könnt ihr ausschlafen und nach ausgiebeigem Frühstück Marrakesch besuchen. Auf dem Markt gibt es alles was man braucht und auch was man nicht braucht. Handeln ist hier Pflicht und gehört zur Kultur. Wen man sich darauf einlässt macht es auch sehr viel Spass und die Leute sind sehr freundlich. Wie überall in Marokko.

Nun heißt es Abschied nehmen und ich kann euch versichern an diese Tour werdet ihr noch lange zurück denken. Viele kommen wieder.

Mindestteilnehmerzahl 6 Endurofahrer max. 14

Geeignete Motorräder sind z. B. KTM LC4, EXC, MXC, BMW GS, Xchallenge, G450x, Suzuki DR u. DRZ und vergleichbare. Wenn ihr euch nicht sicher seit, fragt uns einfach wir helfen gern.

Mietmotorrad

Ihr könnt für die Tour Enduros mieten! (keine Vermietung ohne Tour, ANfragen zwecklos)

Marokko Motorradreise, Motorradreisen,

 

Dades Schlucht Marokko Enduro Abenteurtour

Zur Tourbuchung (klick) Marokko Motorradtour - Motorradreise

Endurotour Flußdurchfahrt im Hohen Atlas Gebirge

Gruppenfoto Marokkotour

Enduro Group Marokko Tour

 

 

Teilnehmer schreiben über die Tour:

Hallo, danke für die geilen fast-zwei-wochen. Hat sehr viel spass gemacht. Ich hoffe ich denke daran noch einen Kommentar auf deine website zu tun. Andernfalls kannst du die mail oder auszüge daraus gern zitieren. (naja, nur nicht meine adresse). Am anfang war ich etwas unsicher, nach wenigen tagen hat es richtig spass gemacht, wir haben alle offen miteinander geschnackt und uns über die routen ausgetauscht. Die routenführung und tempo fand ich super. Es war nie langweilig, imme verging die zeit auf den böcken wie im fluge und wir haben tausend schöne orte gesehen und befahren. Das tempo war perfekt und es kam nie druck auf. Die moppeds waren super, ich hatte nie das gefühl auf einem alten bock zu sitzen, es war halt eine exc. . . .
Der umstand, das wir andere moppedgruppen getroffen haben, spricht für die routenführung. Wenn adventure tours dort fährt, kann deine route ja nicht so schlecht sein. . . Ich würde die tour uneingeschränkt weiter empfehlen. Leider fehlt es in meinem freundeskreis an potentiellen mitfahrern bzw moppedfahrern Sven aus D. KTM

Marokko 2011 mit Safarix und Christian und Dirk!
Tag 1 - 5.00 Uhr  Abfahrt nach München, Christian und Dirk einsammeln, 6.00 Uhr Weiterfahrt nach Zürich zum Flughafen. Nach diversen Stunden am Flughafen, wir waren schneller in Zürich als gedacht, Abflug nach Marokko! Warten am Flughafen Marokko bis die restlichen „Wüstenhelden“ aus Düsseldorf oder sonst wo landen. Transfer über Passstraßen durch das Atlasgebirge! Von den diversen anderen Verkehrsteilnehmern (Eselfuhrwerken, Mopeds etc.) waren oft nur schemenhaft Umrisse zu erkennen was mich die ersten 30 Minuten beunruhigte aber irgendwann glaubt man dann auch das es Allah schon richten wird! Nach zwei Stunden und gefühlten 493 Kurven war dann der höchste Pass erreicht. Nach weiteren 356 Kurven erklärte unser Fahrer würde nun eine Raucherpause anstehen was uns sehr entgegen kam denn länger hätten wir es nun wirklich nicht mehr ausgehalten.  Die Raucherpause entpuppte sich aber ruck zuck, als unser Fahrer seinen Teppich auf den Boden schmiss, als „Gebetsstunde“  auch recht, so konnten die Raucher zwei oder drei Kippen durchziehen und die Nichtraucher den wirklich atemberaubenden Sternenhimmel mit der kompletten Milchstraße bewundern.
22.00 Uhr oder vielleicht auch später Uhr  im „Hotel“ die Bar war aber leider schon geschlossen; sodass wir erst mal die Biervorräte für die kommenden Tage aus unserem Versorgungsfahrzeug anzapfen mussten. Marokko Bier

So´n Bier schmeckt nach 1.237 Kurven und mit einer gewissen Angst vor dem was die nächsten Tage auf einen zukommen wird noch viel besser!
Tag 2 - 6.20 Uhr, der Wecker klingelt –eine für mich völlig unmenschliche Zeit- anziehen, frühstücken, Sachen zusammenpacken und in den LKW, der uns die Sachen zum nächsten Tagesziel fahren wird, laden.
 7.30 Uhr Streckenbriefing und Durchsicht der Motorräder (für mich gab es eine KTM 400 EXC Wettbewerbsmaschine, zärtlich auch Jaqueline genannt) 8.00 Uhr Abfahrt zum Tanken und dann über Schotterpisten, Flussbetten Marokko Flussbettund durch kleinere Ortschaften  (hier zum Teil noch mit Strom aber schon ohne fließend Wasser, die Wäsche wird hier noch von Hand im Fluss gewaschen) unserem Tagesziel entgegen. Nach 4 Stunde und teilweisen durchaus schnellen Passagen erreichen wir unser Zwischenziel! Essen, tanken aus dem Kanister weiter geht´s! Nach einigen Problemchen und einer Ortsdurchfahrt bei der wir den Bewohner buchstäblich durchs Wohnzimmer gefahren sind fängt Jaqueline an heiß zu werden und braucht Wasser. Also Zwangspause und Jaqueline mit Wasser befüllen in der Hoffnung es möge uns beiden bis zum Abend reichen. Noch 30 KM Piste bzw. Bachbett ohne Bach dann müsste die nächste Straße kommen und dann ist es nicht mehr weit meint Ingo unser Tour-Guide. 30 KM können ganz schön lang sein! Gegen Abend erreichen wir unser Etappenziel - keine Ahnung wie die Stadt hieß-, und übernachten in einem für Marokko sehr ordentlichem Hotel eines Schweizers. Wieso eröffne ich als Schweizer am Ende der Welt ein Hotel? Die Frage werde ich wohl nie klären können!  22.00 Uhr ich bin saumüde, Augen zu und schlafen!
Tag 3 - 7.00 Uhr, heute konnten wir ausschlafen! Anziehen, packen, frühstücken, Jaqueline wecken, tanken an der letzen Tankstelle vor dem Nichts, Zigaretten kaufen und ab durch die Stadt Richtung Sahara! Mitten auf der Straße steht ein Mercedesbus infolge völliger Überladung –Achsbruch oder Reifen abgebrochen- fahruntüchtig! Repariert wird an Ort und Stelle wozu auch die Karre auf die Seite bringen. 500 Meter weiter überholen wir einen Mercedes 300 D mit mindestens 7 Erwachsenen an Bord. So lassen sich die Kosten pro Person auch senken! Bis Mittag geht’s mal auf Pisten durch kleinere Ortschaften mal auf einer gut ausgebauten Straße unserer Mittagspause entgegen.  Kurz nach einer kleinen Pause so gegen 10.30 überqueren wir eine Brücke ohne Geländer dafür mit einer kaum zu sehenden Sandschicht. Christian nutz die Gelegenheit für einen Abflug!
12.00 Uhr Bernhard (Biobauer und Tour-Guide) warten schon mit unserem Versorgungsfahrzeug in XY vor der Wirtschaft. Bernhard repariert kurz eine Reifenpanne und macht sich sofort weiter auf den Weg, während wir genüsslich Mittagessen und eine Pause einlegen.  13.00 Uhr weiter geht´s erst mal locker und zügig ca. 20 km auf einer Teerstraße dahin. Schon von weitem ist unser Versorgungsfahrzeug, rechts am Straßenrand zu sehen. Also alle „Mann“ anhaltenEnduro Stop Al Nif Marokko Ingo (Organisator und Guide-Chef) versammelt alle und stellt unmissverständlich klar, dass nun Schluss mit Lustig ist und wir noch ca. 100 KM Piste, Sandabschnitte und Geröllfelder bis zu unserem Ziel vor uns haben welches wir vor Einbruch der Dunkelheit erreichen müssen. Ein Aussteigen aus der Etappe ist umständlich d.h. keiner fährt über seine fahrerischen Verhältnisse! Von Ingo zurück auf den Boden der Tatsachen geholt heißt es tanken und Abfahrt!

Nach ca.10 km der erste Motorradausfall die KTM eines unsere Mitfahrer ist nicht mehr in Gang zu bringen. Also entscheidet Ingo das Motorrad in Richtung Ausgangspunkt mittels Bauchgurt abzuschleppen und ordert Bernhard, der bereits auf einem Umweg zum Tagesziel unterwegs ist, zurück zum Ausgangspunkt.  Die ganze Aktion dauer 1 Stunde, die wird uns später hoffentlich nicht fehlen. Nach zwei Stunden Fahrt durch endlosen Weiten und steppenartiger Vegetation vorbei an Lehmhütten ohne Strom und ohne Wasser, wild lebenden Eseln und Kamelen steht die erste Herausforderung in Form einer kleinen Sandauffahrt bevor. Die Piste wird härter der Steinanteil nimmt zu! Aus der Ferne ist ein weißes Kamel zu erkennen, dass sich aus näherer Betrachtung als ein gigantischer Bulle erweist. Wir verzichten auf einen Zwischenstopp, auch Bilder machen traut sich in meinem Umfeld keiner! Wie schnell wohl so eine Kamelbulle auf 100 km/h beschleunigt? So genau wollte es keiner wissen. Ingo fährt voraus, mal links mal rechts die mittlerweile tief stehende Sonne blendet nicht denn wir fahren nach Osten.

Kurze Pause, lange Schatten. Mein Vordermann ist leicht nach rechts versetzt und hat die richtige Spur! Auf meiner Spur endet die Bodenwelle am Kamm mit einer Abrisskante  -ich seh mich schon fliegen- Vollbremsung und dann an der Kante wieder Vollgas! Glück gehabt, gestanden! Deutlich geschockt wird mir klar was Ingo vor einigen Stunden gesagt hat „keiner fährt über seine Verhältnisse“!  Ingo macht Druck, keine Pausen mehr und Gas, er will unter keinen Umständen in die Dunkelheit geraten. Nach 20 Minuten erreichen wir die Straße, die uns zum Ziel bringen wird, es ist gleich dunkel!
   
Nach weiteren 10 Minuten erreichen wir unser Hotel, das in der Dunkelheit von außen beleuchtet sensationell aussieht. Nun sind wir in der Sahara und können die riesigen Dünen hinter unserem Hotel, im Schatten der Nacht, nur erahnen. Umziehen, Motorrad checken, Abendessen, Heldengespräche, mehrere Biere und dann ins Bett! Morgen und übermorgen stehen die ganz großen Dünen auf unserem Programm!

Tag 4 - 6.00 Uhr !!! Die ersten Wahnsinnigen können es nicht erwarten und starten schon mal zu einer „vor Frühstücksrunde“! Christian, Dirk und ich gehören nicht dazu wir frühstücken in aller Ruhe und machen uns dann gegen 9.30 auf den Weg in die Dünen. Ingo unser Guide erklärt uns erst mal die wesentlichen Dinge im Sand, immer die Maschine auf Zug halten durch Gas, dahin rollen funktioniert nicht. Gewicht nach hinten und los geht’s! Nach 30 Minuten einfahren durch kleinere Dünen wagen wir uns an die erste größere “Auffahrt“  nach 50 Höhenmetern wenden und zurück.  Gegen 11.00 Uhr wird die Sicht in den Dünen, bedingt durch den hohen Sonnenstand,  sehr problematisch und man erkennt nur noch sehr vage, ob es nach unten oder oben geht, also Abbruch der Aktion zurück ins Hotel und am Pool ein kleines Schläferchen gemacht.Marokko Bier Wir kommen mit drei Spaniern ins Gespräch, die mit schweren Reiseenduros unterwegs sind und Nachmittag auch mal in den Sand wollen, der Ausflug endet sehr schnell und abrupt am Ende des Hotelgrundstückes und am Beginn der ersten Sandpassagen mit einem fliegenden Spanier und einem Loch im Stahltank. Glück im Unglück für die Spanier, dank unserer fahrenden Werkstatt und Weixi Mechaniker und Hartendurist in Personalunion kann der Tank zwar nicht schön aber mit Stahlkleber abgedichtet werden. Nachmittag noch ne kleine Runde sandfahren und üben für morgen! Morgen  wollen wir es unbedingt wissen und die großen Dünen des Erg Chebbi mit seinen ca. 150 Höhenmetern bezwingen.

 Am Abend noch „schnell“ zum Tanken genauer gesagt in die nächste Ortschaft, den Tankwart aus seiner Lehmhütte geklopft (Öffnungszeiten gibt es hier nicht), die nur zu finden ist, wenn man definitiv weis in welcher Straße man suchen muss! Bei genauer Betrachtung ist dann doch ein Schild mit der Aufschrift Gasoline zu entdecken. Getankt wird aus alten Stahlfässern mit Wasserhahn  in eine 5 Liter Plastikflasche und von dann ins Motorrad! Sollten da aber nur 4,3 Liter reinpassen kommen trotzdem 5 Liter rein, bzw. daneben auf den Boden.  Die Preise schwanken je nach Lust und Laune und wir haben in der Spitze um die 1,50 € je Liter bezahlt. Hier regeln eben das Angebot und die Nachfrage noch den Preis.
So nun noch Abendessen viele Biere und dann wieder früh ins Bett!

Tag 5 - Heute dann mal wieder gemütlich den Tag begonnen und gegen 10.00 Uhr in Richtung Dünen aufgebrochen. Zwei Stunden mit der Sandkastengruppe im Sand gespielt. Vor dem Mittagessen stand dann noch ne kleine Ortsumrundung an. Nach der Siesta gegen 15.00 Uhr war es dann soweit, Aufbruch und versuchen die Großen Dünen zu bezwingen. Am Fuße der Sandberge angekommen und den Blick demütig nach oben gerichtet, fragt man sich wie das gehen soll! Wie komm ich da rauf? Ingo zeigt es uns: auf einem geraden Stück Anlauf nehmen, Vollgas, erster Gang, zweiter, dritter, vierter oder fünfter je nach Übersetzung so um die 70 Km/h  und Punktgenau am Kamm der Düne in ca. 150 Meter Höhe das Gas wegnehmen um hinten nicht Abzustürzen. Dirk und Christian schaffen es mit Ihren etwas breiteren Reifen und der großvolumigeren 530er bzw. 450er KTM´s aufs Erste oder Zweite mal.  Bei mir dauert es Länger! Erster Versuch, 5 Meter vor dem Kamm geht mir der Saft aus keine Traktion mehr, ebenso beim 2 und dritten Versuch! Ingo merkt wie ich innerlich koche, Jaqueline kocht übrigens auch schon wieder, und verrät mir, dass ich mit meiner 400 KTM zwar fast die gleiche Leistung habe aber schmalere Reifen und weniger Drehmoment! Also Luft raus aus dem Hinterreifen nochmals kräftig Anlauf, alle Gänge voll ausfahren und geschafft, die Düne ist bezwungen! auf den Dünen des Erg Chebbi

Oben angekommen fühlen wir uns als hätten wir das Dach der Welt erobert -ein sensationeller Ausblick und die untergehende Sonne taucht alles noch in entsprechende Farben. Hier konnten wir wirklich tolle Bilder machen. Bevor die Sonne untergeht treibt uns Ingo mal wieder an (auf keinen Fall in die Dunkelheit kommen) wir müssen los. Wer nun glaubt die Auffahrt wäre steil gewesen hat die Abfahrt auf der anderen Seite nicht gesehen. Hier geht es subjektiv im rechten Winkel abwärts und was hat Ingo gesagt: Motorrad immer unter Zug halten. Dies bedeutet in diesem Fall Augen zu, Gas auf und hoffen nicht nach vorne abzusteigen! Wer hier absteigt kommt 100 prozentig erst unten zum stehen und kann die ganze Strecke dann wieder hochkrabbeln (Laufen geht nicht, viel zu steil) um sein im Sand steckendes Motorrad auszugraben und  einen zweiten Versuch zu unternehmen. Aber es kamen alle sturzfrei unten an sodass wir noch ein bisschen Dünensurfen konnten und vor Einbruch der Dunkelheit pünktlich im Hotel ankamen. Wie jeden Abend: essen, viel Bier und früh ins Bett!  Ach ja Ingo hat uns aber noch gewarnt, morgen wird´s „anstregend“ und Abfahrt pünktlich um 8.00 Uhr.

Tag 6 - 6.30 Uhr aufstehen, anziehen, packen, frühstücken, Jaqueline wecken. 8.00 Uhr 2 Grad Celsius, mit dünnen Motorradhandschuhen, Abfahrt ca. 40 KM Teerstrecke. Die Finger frieren, so kalte Finger hatte ich mein Leben noch nicht und das in der Sahara! Hätte „Mann“ aber wissen können! Endlich die Teerstraße endet und wir machen eine kurze Pause! Wie schön warm so eine Auspuffanlage doch ist, ideal um eingefrorene Finger wieder auf Betriebstemperatur zu bringen! Heiko warte schon mit unserem Versorgungsfahrzeug, also nochmal aus den Kanistern volltanken und dann endlich wieder auf Schotterpisten auf und davon. Gegen 10.30 taucht am Horizont eine „Raststätte“ auf wir lassen uns nicht lang bitten und genießen in der herrlichen Vormittagsonne heißen, zuckersüßen marokkanischen Pfefferminztee. Es ist schon erstaunlich wie sich in dieser gottverlassenen Gegend eine „Raststätte“ halten kann! Naja ich denke, nahezu alle die hier vorbeikommen halten mal kurz an und machen eine kleine Pause.  Nach einer kleineren Reparatur geht’s weiter! High Noon, nach einer langen Fahrt über einen Marokko Bierausgetrockneten See erreichen wir eine Schotterpiste mit  spitzen Steinen es dauert nicht lange und es erwischt meinen Vorderreifen, platt!
Da es nicht mehr weit zum Mittagessen ist beschließt Ingo kurzerhand den Reifen erst dort zu reparieren, wir tauschen die Mopeds und es geht. Na Mahlzeit, 10 km mit platten Vorderreifen!  Nach gefühlten 20 km (waren aber nur 9) erreichen wir unser Mittagessen! Wie sooft Salat „Marokkain“ Omelette und Orangen. Gut die Eier für 18 Omeletten musste der Koch erst in der nächsten „Ortschaft“ organisieren das dauert!!  Aber als er mit seinem Moped und zwei Stiegen Eiern zurück war ging die Sache doch zügig voran!
  
Nach dem Mittagessen nochmals an der dritten Lehmhütte links für umgerechnet 1,5 € je Liter getankt und weiter über ausgetrocknete Seen und teils brutale Steinpisten Richtung Hotel. Kurz vor Abend erreichen wir dann unser Hotel; noch kurz essen zwei Bier aus dem LKW, weil es hier im Hotel keinen Alkohol gibt, und ab ins Bett!

Tag 7 - Wie jeden Morgen, aufstehen Jaqueline wecken etc. pp. Ingo verspricht uns, heute am letzten Fahrtag wird es für alle nicht wirklich anstrengend. Freitagmittag wir durchfahren gerade eine für die Gegend größere Stadt als wir aus der Ferne eine Menschenansammlung erkennen! Als wir an der Menge vorbeikommen stellen wir fest es ist Zeit für das Freitagsgebet!
Es folgen noch einige Kilometer Schotterstraßen mit vielen kleine Ortschaften, Oasen Palmen, Eseln und Schulkindern auf dem Weg ins Wochenende. Bei einer kleinen Pause im Nirgendwo taucht aus der Ferne ein schwarzer Geländewagen auf, ein gut gekleideter Mittvierziger entsteigt mit drei weiteren Männern dem, seit einer Woche einzig vernünftigem, Auto und stellt sich als Landrat oder Bürgermeister der Gegend vor heißt uns in seiner Region herzlich willkommen. Offensichtlich handelt es sich bei den Anderen um Landwirte und bei der ganzen Aktion um eine Zuweisung von Landflächen. Wir lassen uns nicht länger Aufhalten verabschieden uns vom Bürgermeister oder Landrat und machen uns wieder auf die Piste!
13.00 Mittagspause, Mittagessen! So nun ist es soweit die letzte Etappe unserer Tour steht uns bevor, noch 50 km geteerte Passstraßen und wir sind am Ziel. 

Marokko Bier

Eine tolle Etappe mit schönen Kurven und sensationellen Ausblicken auf und in das Atlasgebirge. Gegen Nachmittag erreichen wir alle stolz und glücklich unseren Ausgangspunkt.

Tag 8 - Frühmorgen brechen wir auf um in umgekehrter Reihenfolge den Tag eins zu erleben! 24.00 Uhr endlich zuhause!

Es war einfach nur gigantisch, ein tolles Abenteuer von dem wir noch lange zehren werden! Allen ist klar Marokko war sensationell, aber wollten wir nicht anfänglich nach Tunesien……. Na dann bis bald in Tunesien – mit Quad J!
Jojo

SafariX Kommentar dazu: Dies war die Ersatztour für die geplante Tunesientour die wegen der dortigen Situation kurzfristig durch uns nach Marokko verlegt wurde, Glück im Unglück für unsere Teilnehmer! Und in Marokko ist eine Stunde Zeitverschiebung, also alle Zeitangaben plus eine Stunde ;-)

Meine Highlighs waren mit Sicherheit die Sanddünen, das Flußbett am letzten Fahrtag und die Wüstenübernachtung. Nelli (NRW) BETA 450 RR

Die Tour hatte wunderschöne Strecken, Dünen sind meine Favoriten, needless to say:-) insgesamt hat mich die tägliche Fahrerei in jedem Fall einen großen Schritt weitergebracht.. ! Vielen Dank fuer Dein Lob, mir hat es viel Freude gemacht! Nicole (NRW) Yamaha 250 WR

Gut fand ich der 2. Guide, auch bei der kleinen Gruppe, der Umgang mit Problemen (Leistungsschwäche, Knöchelstauchung...), hier ist mir wichtig, das ein Veranstalter seine Planung so umstellen kann, das der Betroffene entlastet wird und die Gruppe trotzdem weiter Spass hat, mehrere Übernachtungen in der gleichen Unterkunft, die Bandbreite der Offroadstrecken, die Länge der Etappen. Jörg (TH) KTM LC 8!!

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die absolut einmalige, interessante und äusserst lehrreiche Reise bedanken. Wolfgang und Teddy - Luzern (Switzerland) BMW Xchallenge und KTM 690 Enduro

Danke für die nette Tour mit wirklich einer tollen Truppe von Leuten! Du hast uns wirklich eine schöne Strecke vorgestellt. Beim nächsten mal werde ich meine Unterarme ein wenig besser performen :o) Thomas HH - KTM 250 EXC F

War ne echt geile tour, hat richtig spass gemacht, muß ich schon sagen. Erich aus München - KTM 400 EXC (Wiederholungstäter!)

Kommentar von zwei Niederbayern 53 und 51 Jahre die an der Marokko Tour von Safari-X im März teilgenommen haben: Wir sind ohne große Erwartungen nach Marokko gefahren. Wir wußten es ist ein wunderbares Land und wollten nachdem wir in Rumänien Griechenland Sardinien San Marino und Kroatien waren, auch einmal in Afrika Enduro fahren.
Die Motorradabholung und die Rücklieferung sowie der Transport der Ausrüstung die Flüge und Hotelorganisation durch Safari X funktionierte ausgezeichnet.
Die Tour bereitete uns viel Freude, zuerst kamen wir nach einigen Flußbettkilometern ins Atlas Gebirge und lernten die wunderbare wilde Gebirgslandschaft kennen, die Tagestouren dauerten zwischen 7 und 9 Stunden Fahrzeit, es war eine echte Herausforderung für unsere Kondition und Fahrtechnik. Gut fand ich auch die Möglichkeit für die etwas unerfahreneren Kollegen, daß es immer wieder Ausstiegsmöglichkeiten gab um die Tagesetappen auf Asphalt zu verkürzen.
Auch konnten die etwas "sturzgeschädigten" die Fahrt mit dem Bus von Ingo fortsetzen um sich zu erholen. Die Übernachtungen bei einem Bekannten von Ingo dem Tourchef , einem Holländer in Quarzazate waren recht familiär und von bester afrikanischer Küche begleitet.
Nach ein paar Tagen im Gebirge (Todras und Dades Schlucht usw.) kamen wir auf schnelle Pisten in Richtung ERG Tschebi wo uns die 300 m hohen Sanddünen begrüßten. Hier Verbrachten wir drei Nächte in einem wunderbaren Hotel und konnten da zwei ganze Tage durch die Dünen fräsen. Dann kehrten wir wieder um in Richtung Marrakesch, wo wir nach der 11. Nacht den Heimflug
antraten.
Wir lernten einen Teil Marokkos mit den tollsten Landschaften in den entlegensten Gegenden kennen, die Armut aber auch die Freundlichkeit der Leute. Außerdem sahen wir auch die krassen Gegensätze von Armut und Reichtum in der Großstadt Marakkesch.
Ich möchte mich noch bei den Tourguides Ingo und Eric für die tolle Betreuung bedanken und kann die Reise ohne Einschränkungen weiterempfehlen. Es ist aber keine rein touristische Reise, in der einem alles bereitet wird, Mensch und Maschine müssen dafür viel leisten.
( So haben wir es uns auch vorgestellt) Konrad Bayerl und Winfried Püschel (Yamaha WR)

Super gelungener Urlaub mit vielen neuen Eindrücken. Tolles Offroad Erlebnis mit zwei super Tourguides und bester Planung von Route, Pausen und Hotels. Gruss Michael (Mietenduro KTM EXC 400)

marokko 2008:
allen, die sich ernsthaft überlegen, eine organisierte enduro tour nach marokko zu buchen kann ich nur empfehlen, dies bei ingo und erik zu tun (die anderen anbieter kenn ich zwar nicht, aber ich kanns mir kaum besser vorstellen). gute organisation, nette, gemütliche hotels und vor allem: traumhafte offroadstrecken (von hochplateus über flussbetten zu dakarpisten und natürlich sand mit dünen, wie ich sie noch nicht gesehen (geschweige denn "erfahren")  hab. und das ganze in einer familiären atmosphäre. die jungs sind außerdem absolut flexibel, so dass jeder auf seine kosten kommt (was auch die erklimmung der höchsten dünen auf dem soziussitz beinhaltet (dank erik, unserem guide, bei dem man sich jederzeit wohlbehütet vorkam und der dünen mit beifahrer bezwingt, die manch anderer nicht alleine stemmt!). alles in allem: ein trip, an den ich noch lange mit einem wohligen gefühl zurückdenken werde. Erich (München, LC4)

Auch ich hatte viel Freude auf unserer Tour. Es war sicher nicht das letzte Mal Marokko, insbesondere Erg Chebi. Thomas (Ulm, KTM EXC 400)

Wünsche dir für deine Firma noch alles gute , mir hat deine Organisation bei unserem Abenteuer gut gefallen.
Grüsse bitte Eric von mir, bis dann. Ewald (Austria, Leihenduro KTM EXC 525)

 

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